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Planungssicherheit für Autogasfahrer

Der Deutsche Bundestag hat kürzlich beschlossen, die Steuerermäßigung für die Alternativ-Kraftstoffe Erdgas und Flüssiggas bis zum Jahr 2018 festzulegen. Nach der bisherigen Regelung war Erdgas bis 2020 begünstigt, Autogas dagegen nur bis 2009. Der Deutsche Verband Flüssiggas e.V. (DVFG) begrüßt die neue Fassung des Energiesteuergesetzes als Chance für faire Marktbedingungen, bei denen die Auswahl den Verbrauchern selbst überlassen wird. Ein Blick auf die aktuellen Entwicklungsstadien der beiden Gaskraftstoffe zeigt, dass die Abstimmung der Verbraucher bereits zu Gunsten des Autogases ausgefallen ist (siehe amz 6/2006). Mehr als 85000 flüssiggasbetriebene Fahrzeuge und eine Infrastruktur von über 1300 Tankstellen machen dies deutlich. Bereits bis zum Ende dieses Jahres soll das Netz auf 2000 Stationen ausgebaut werden. Allein an den deutschen Autobahnen sollen dann mindestens 50 Tankmöglichkeiten für Autogas bestehen. Auch bei den Kfz-Werkstätten, die Autogas-Ausrüstungen vornehmen, rechnet der DVFG mit einem Nachfrageschub. Durch die Gleichstellung ist die notwendige Planungssicherheit gegeben. Die Entscheidung des Bundestages könne auch Konsequenzen für die Modell-Strategie der Automobilindustrie haben, vermutet der Flüssiggas-Verband. Bisher galt Autogas wegen des geringen technischen Aufwands vornehmlich als Lösung für nachtrögliche Ausrüstungen im Fahrzeugbestand. Die großen Kfz-Hersteller, die flüssiggasbetriebene Fahrzeuge seit Jahren im europäischen Ausland serienmäßig anbieten, hatten sich auf dem deutschen Markt bislang wegen der Unsicherheit über die Steuergesetzgebung zurückgehalten. Lediglich Subaru hatte bereits 2005 mit 1400 verkauften Umrüstsätzen das Planziel von 500 Stück weit übertroffen. Autogas-Versionen machten 2005 immerhin 13,7 Prozent der 10200 Subaru-Zulassungen aus. Die Initiative spielt auch in den Wachstumsplänen der Japaner eine Rolle. Die Modelle Forester, Legacy und Outback lassen sich problemlos umrüsten. So begrüßt der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) die neue Regelung. VDIK-Präsident Volker Lange: "Mit der langfristigen Förderung von Erd- und Flüssiggas macht der Bundestag deutlich, dass es ihm ein ernstes Anliegen ist, die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren. Zusätzlich erhält die Automobilindustrie das notwendige Zeitfenster für die Weiterentwicklung der Antriebskonzepte und zur Befriedigung der starken Nachfrage speziell nach Flüssiggasfahrzeugen."
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