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Toyota Tundra

Bis die Heide wackelt
"Steckbrief: Wen er herausfordert - In Amerika trifft der Tundra vor allem auf den Ford F-150, den Dodge Ram und den Chevi Silverado. Einige sind größer. Keiner ist schneller. Wer ihn kauft - Landwirte und Farmer nutzen den Tundra als Arbeitstier. Es gibt ihn mit drei Kabinengrößen und drei unterschiedlichen langen Ladeflächen. Never quit - gib niemals auf, befielt der amerikanische Verkaufsprospekt des Toyota Tundra überschwänglich. Das klingt für europäische Ohren herrlich pathetisch, ist aber durchaus ernst gemeint. 4,58 Tonnen kann der Sumoringer ziehen. Und wenn es sein muss, auch noch 600 Kilo auf der Ladefläche mitnehmen. Da werden selbst die an automobile Superlative gewöhnten Amerikaner schwach. Längst hat sich die zweite Tundra-Generation ihren festen Platz im Ruder der Fullsize-Trucks erarbeitet. Das ist keine Überraschung. Denn obwohl der Tundra in Amerika als Truck gilt, fährt er sich ganz und gar nicht schwerfällig. Verantwortlich dafür ist in erster Linie der mächtige 5,7-Liter-V8, um den die Toyota-Entwickler den Pick-up herumgeplant haben. Der Dreh am Zündschlüssel ruft 386 Pferdchen zur Arbeit und deaktiviert den Bereich im Gehirn, der für die Vernunft zuständig ist. Es folgt ein kurzes Husten aus dem Edelstahlauspuff - dann meldet sich der Tundra wohlig blubbernd zum Dienst. Sechs Meter Auto müssen so klingen. Punkt! Der folgende Ampelstart ist übrigens nicht weniger eindrucksvoll. In 6,5 Sekunden stampft der Tundra 60 Meilen (97 km/h) - da kann aktuell kein F-150 und kein Silverado mithalten. Interessant wird es erst wieder, wenn der Japaner die Richtung ändern soll. 2,5 Tonnen, montiert auf einem massiven Leiterrahmen und dirigiert über eine ziemlich gefühllose Servolenkung, sind nicht wirklich würdevoll um enge Kurven zu zirkeln. Einziger Lichtblick beim Kampf mit der Physik: die schnelle Sechsgangautomatik. Also Fuss vom Gas und cruisen. Das sorgt nicht nur dafür, dass von den 100 Liter Super länger was im Tank bleibt, sondern freut auch die Passagiere auf den hinteren Plätzen der riesigen Crewmax-Kabine. Platz gibt es reichlich, Seitenhalt aber kaum. Der Kummer über den japanischen Eindringling hält sich bei den amerikanischen Pick-up-Fans übrigens in Grenzen. Der Grund ist einfach: Gebaut wird der Tundra in Texas. Fazit: Gemessen an der Grundfläche ist der Tundra größer als manche Studentenbude - und bei monatlicher Zahlung garantiert günstiger. Keine 30.000 Euro für das Kraftpaket. Wahnsinn! Aber eben nur in Amerika. Schade."

Quelle: 4 Wheel Fun Februar 2008
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