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Chevrolet Tahoe Hybrid

Elektrischer Elefant
"Steckbrief: Die Antwort des US-Giganten Gerneral Motors auf Toyotas-Hybrid-Fahrzeuge. Allerdings viel größer, stärker und amerikanischer. Was er zeigt: Einen Ausblick auf Hybride auch von BMW und Mercedes - all diese Marken teilen sich die Dual-Mode-Technik. Geschafft: unter zehn Liter Verbrauch während der ersten Testfahrt bei einem gemischten Stadt-Überland-Kurs. Okay, für die 9,5 Liter im Schnitt haben der Tahoe und ich uns keine Freude gemacht, denn selbst von den stets behutsamen Toyota Prius-Piloten mussten wir uns wütende Hupkonzerte anhören. So lahm wird im normalen Leben keiner fahren, dennoch ist die Technik des neuen Chevy Hybrid beeindruckend. Mit ihm bietet General Motors - nach Toyota Highlander und Lexus RX 400h - nun den dritten Vollhybrid-Geländewagen der Welt an. Der Riese kann in drei Sitzreihen bis zu acht Passagiere befördern und darf gut 2,7 Tonnen Last an den Haken nehmen. Dabei sind die Verbrauchswerte selbst bei normalem Fahrstil erstaunlich: Realistische 11,7 Liter im Schnitt verspricht Chevrolet. Im Stadtverkehr mit viel Stop-and-go-Verkehr zeigte der Bordcomputer unglaubliche 7,8 Liter im Durchschnitt an. Wohlgemerkt: Es geht hier um einen Sechs-Liter-V8-Benziner mit leckeren 332 PS! Der Achtzylinder wird von zwei jeweils 82 PS starken Elektromotoren unterstützt, die an ein stufenloses Planetenradgetriebe angeflanscht sind. Rückwärts fährt der Tahoe ausschließlich elektrisch, bei Vorwärtsfahrt treiben die Stromaggregate - volle Batterien vorausgesetzt - bis Tempo 50 allein an. Die Energie wird beim Bremsen zurückgewonnen. Cooler Nebenefekt dieser Technik: Der Bremsweg wird kürzer. Bei leeren Batterien produziert der V8 zusätzlich Strom über die als Starter-Generator ausgeführten Elektromotoren. Die Speicherbatterie arbeitet micht 300 Volt. Darauf gibt General Motors eine Garantie von 8 Jahren oder für 160.000 Kilometer. Eine clevere Motorsteuerung schaltet bei normaler Fahrt vier der acht Zylinder ab und spart so zusätzlich Benzin. Weil die Elektromotoren etwa an Steigungen kurzfristig mithelfen, kann die Zylinderabschaltung länger aktiv bleiben. Gegenüber dem Vorjahresmodell geringe Änderungen an der Aerodynamik und ein paar abgespeckte Kilo haben die Wirtschaftlichkeit des Tahoe weiter verbessert. Das mag aus europäischer Sicht etwas albern klingen, ist aber durchaus effektiv: Kühlerverkleidungen und Motorhaube sind jetzt aus Alu. Die Front ist zehn Millimeter tiefer gelegt. Sogar die Schweller sind nicht mehr so fett, eben windschnittiger. Innen gibt es wenig Neues, allerdings ist das Hyprid-Modell immer komplett ausgestattet - fully loaded. Im Monitor dür die Navigation lässt sich jetzt wahlweise der Kraftfluss des Hypriden anzeigen - Sparen kann spannend sein. Und es geht weiter mit der GM-Offensive: Im nächsten Jahr kommt der Pick-up Silverado mit diesem Dual-Mode-Antrieb auf den US-Markt. Und die Joint-Venture-Partner folgen bald mit Hybriden in BMW X6, Dodge Durango und Mercedes CL. Fazit: Obwohl die Allianz aus GM, Mercedes und Chrysler spät mit Ihrer Hybrid-Antwort kommt - das Ergebnis ist überzeugend. Vor allem, da sich die Technik auch für kleinere Fahrzeuge eignet. "

Quelle: 4 Wheel Fun Februar 2008
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