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Chevrolet HHR

Oldie But Goldie
"Der Chevrolet HHR macht Schluss mit dem Einerlei in der Kompaktklasse. HHR, gesprochen: Äitsch äitsch ahr, heißt ein neuer Chevrolet. Die englische Aussprache passt, schließlich stammt der Wagen nicht aus Korea, sondern aus der amerikanischen Chevy-Modellpalette. Jedenfalls von den bisher eher biederen Karossen der Ex-Daewoo-Marke hebt sich der Kompakt-Van im Retro-Look deutlich ab. Angeblich diente der 49er Chevy Suburban als Vorbild. Den kennt zwar in Deutschland kaum jemand, aber Ältere werden sich an den Opel Olympia erinnern. Mit seinem Rundbug und den bauchigen Kotflügeln hätte er auch Pate stehen können. Der HHR ist eine Mischung aus Kombi und Van, vor allem aber ein Hingucker. Und er wirkt durchaus seriös. Man kann sich gut vorstellen, dass hier ein Handwerker im Blaumann und mit Werkzeugkasten aussteigt. Aber auch der Handelsvertreter in feinem Zwirn wäre nicht fehl am Platze. Ein Auto für den Fuhrpark? Warum nicht? Erst recht wenn man bedenkt, dass sich für 19.319 Euro nicht an jeder Ecke ein Viereinhalbmeter-Auto mit 170 PS, ESP, ASR, Tempomat, Klimaanlage, CD-Radio und elektrisch verstellbaren Ledersitzen findet. Lediglich ein Navisystem fehlt. Leider gibt es auch keinen Diesel. Und der 2,4-Liter-Benziner wird schon bei 180 km/h abgeregelt. Die USA lassen grüßen. Ebenso bei der müden Vierstufen-Automatik. Zum Schnellfahren animiert das eher sanfte, schluckfreudige Fahrwerk aber ohnehin nicht, obwohl an der Straßenlage des Fronttrieblers generell nichts auszusetzen ist. Kritik verdienen höchstens der große Wendekreis (11,5 Meter) und die leicht schwammige Lenkung. Auch mit der Übersichtlichkeit ist es nicht weit her: So muss man sich weit vorbeugen, um durch die fast sehschlitzartige Frontscheibe eine Ampel zu erkennen – Konzession an den Retro-Look. Ärgerlicher ist der mangelnde Seitenhalt der Sitze. An Knie- und Kopffreiheit mangelt es aber nirgends. Auch Ablagemöglichkeiten gibt es reichlich, selbst total versteckte. Der Kofferraum fasst einschließlich des 80-Liter-Fachs unterm Boden 392 Liter, wobei der Boden auch als Kofferraumteiler dient. Mit umgeklappten Rücksitzen passen bis unters Dach 1.634 Liter rein. Weil ein Trennnetz fehlt, ist dachhohe Beladung aber illusorisch. Doch immerhin lassen sich sehr lange Gegenstände (bis 2,44 Meter) leicht transportieren, denn die Beifahrersitzlehne lässt sich flach legen. Fazit: Der HHR erinnert an alte Zeiten, als Kombis noch Lieferwagen hießen. Sein Retro-Look wirkt vertrauenserweckend und gibt dem Auto einen soliden Anstrich. Für die Außenwirkung einer Firma ist das bei einem so auffälligen Auto nicht das schlechteste. "

Quelle: Firmenauto November 2007
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