Lager­fahrzeuge
Der Büsching Film
"LOAD ALL"-Auffahr­rampen
Hummer H2 Cabrio

Let´s Ride!
"Du hast es wieder schwer", werde ich begrüßt, als ich mit offenen Hummer bei strahlendem Sonnenschein bei Freunden vorbeifahre. Ja, zugegeben, der Job ist nicht einfach, bei Sonnenschein ohne Dach herumzufahren. Die Sonne blendet mich und brennt auf meiner Kopfhaut, zudem weht mir der Fahrtwind frech um die Nase ... - alles Dinge, die wahre Cabriolet-Liebhaber aber gerne in Kauf nehmen! Bereits in einer der letzten CHROM & FLAMMEN-Ausgaben hatten wir einen Fahrbericht über den neuen 07er Hummer H3. Nun stand ein offener Hummer - geliefert von der Firma Büsching vor unserer Tür. Flugs ließ ich den Schreibtisch Schreibtisch sein, schnappte kurz Luft und dann meine Kamera-Ausrüstung: "Ich fahr schon mal waschen und Stills machen ... - bis später", rief ich meinen Kollegen zu. Sogleich musste sich der von der Newport Converible Engineering (NCE) aufgeschnittene Hummer bewähren. Die Stamm-Waschanlage um die Ecke ließ den H3 zwar nicht rein, so musste eben eine manuelle Hochdruckreiniger-Wäsche gemacht werden. Wie zu erwarten, entdeckte ich anschließend auf den Sitzen ein paar Tropfen Wasser, das bei Cabrios ja immer seinen Weg findet, aber Peanuts! Und schließlich stammt der H3 aus Kalifornien und wie heißt es so schön: "it never rains in Southern California..." Die Firma NCE baut sein fast 25 Jahren diverse Fahrzeuge zu Cabriolets um, der Hummer ist aber auch für die Kalifornier ein besonderes Fahrzeug gewesen. Es scheint, als hätten die Kalifornier dem H3 einfach das Dach abgeschnitten und ein Cabrio-Stoffdach montiert. Die Qualität des Umbaus ist sicher nicht die beste, einige Details wie schabende Dichtungen oder eine schwer zu montierende Persenning stören den Gesamteindruck. Obwohl die Türen komplett erhalten blieben, entfernten die Umbauer alle Dachlängsträger wie z. B. die zwischen A- und B-Säulen. Dafür soll ein zwischen den Beiden B-Säulen eingebauter Überrollbügel für Sicherheit sorgen. Hinter den Rücksitzen kam unterhalb der Rückenlehnen ebenfalls eine Strebe hin, an der auch die Hydralikpumpe für die Verdeckmimik sitzt. Die Rundumsicht bei einem serienmäßigen Hummer H3 ist sicherlich nicht die beste, beim geschlossenen Cabriolet nimmt das Verdeck schräg nach hinten noch mehr davon weg - aber egal, wir wollen ja schließlich offen fahren! Und nehmen dafür gerne einen kleineren Kofferraum in Kauf! Beim Umbau haben die Jungs leider vergessen, das Kabel für den Innenspiegel zu verlegen; der automatisch abblendende Innenspiegel und die Anzeige für Temperatur und Kompass tun´s so leider nicht. Leider gibt es auch keine Leuchte für den Fond. Das Ergebnis des schnellen Umbaus ist aufgrund der etwas weichen Karosse arbeitende Türen, die bei Bodenwellen gegeneinander und gegen die B-Säule klappern. Was soll´s, mein Fiat-Händler hat mal gesagt: "Wenn´s klappert, mach einfach das Radion lauter!" Stichwort Fiat: Ein Kollege hat den bekannten F.I.A.T.-Spruch kurz abgewandelt: "Für Kalifornien Ausreichende Technik". Der Hummer H3 ist ein SUV und kein Sportwagen, deshalb ist die Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit nicht so wichtig wie der Cruising-Faktor, der beim offenen Hummer H3 verdammt hoch ist. Fix das Dach auf, die CD "Doctor´s Advocate" von The Game in den Player, Song Sechs ausgewählt und cool abhängen: "Let´s Ride" Auch wenn die o. a. Dinge bemängelt werden oder der H3 von einigen Kollegen belächelt wurde, darf eines nicht vergessen werden: der unglaublich hohe Spaßfaktor, das große Kopf-Drehmoment und der starke Frauen-Magnetismus ... "

Quelle: CHROM & FLAMMEN Oktober 2007
Der Büsching Film
"LOAD ALL"-Auffahr­rampen
Über uns
Kontakt
Anfahrt
Impressum
© COPYRIGHT 2017
Büsching Tuning GmbH