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Toyota FJ Cruiser

Neue Generation
"Tatort Karenz: Zum großen Land Cruiser-Treffen rollten Allrad-Toyos aus ganz Deutschland, Belgien, Holland und Polen. Einer kam sogar aus der neuen Welt. Zum Abschluss des 4Wheel Fun-Testprogramms gönnten wir dem frisch aus den USA eingetroffenen FJ Cruiser einen Besuch bei seiner Verwandschaft - Großeltern gucken. Der Pate durfte vorn mit ins Bild, denn als Inspiration für das FJ Cruiser-Design diente der Ur-Land Cruiser J4. Dessen Stilelemente finden sich auch am neuesten Toyota-Geländewagen wieder: Scheinwerfer in der Kühlerblende, abgesetzte Blinker und der kleine Lufteinlass in der Motorhaube. Bislang gelangt der FJ Cruiser ausschließlich über den freien Importeur nach Deutschland, unser Testwagen kam von Firma Büsching Tuning GmbH, Nienburger Str. 6 in 27232 Sulingen (Tel.: 04271-9345-0). Gebaut wird er derzeit nur in den USA und für den US-Markt. Ziemlich kurz gedacht, wie wir finden. Denn auch in der Alten Welt freuen sich die Menschen augenscheinlich über den Neuzugang. Selten war in der 4Wheel Fun-Redaktion das Urteil der Tester so einhellig: Kleinigkeiten hier und da, an denen man herummäkeln könnte, aber das Auto ist einfach g...enial. Man kann darüber streiten, ob die Designer bei einzelnen Details wie den vorderen Stoßstangen übers Ziel hinausgeschossen sind. Davon ist aber spätestens dann keine Rede mehr, wenn man hinter dem dicken Lederlenkrad Platz genommen hat. So ähnlich muss sich Gulliver im Land der Riesen gefühlt haben: Die Regler für die Lüfter besitzen Bierdeckelformat, die Türgriffe können auch mit Boxhandschuhen geöffnet werden. Think big - keine kleinen Fitzelknöpfe, keine verschachtelten Bedienmenüs im Farbmonitor. Weit entfernt sieht man die niedrige, stark gewölbte Frontscheibe, das Ensemble mit dem - endlich kann man es wieder so nennen - Armaturenbrett wirkt, als gehöre es zu einem Motorboot. Auch der Klang ist nicht von schlechten Eltern. Mit deutlicher Ansage meldet sich der Vierliter-V6 bei jedem Tritt aufs Gaspedal zu Wort - und er macht keine leeren Versprechungen. Die fast 240 PS sind spürbar, es geht wirklich rasch voran. Unter Last und oberhalb 4000 Umdrehungen klingt der V6 am besten. Das Fahrwerk kommt mit der gebotenen Leistung erstaunlich gut zurecht. Fahrgefühl: wie ein Mercedes G. Sehr komfortable Federung, gepaart mit kräftigen Dämpfern. Über Kopfsteinpflaster, Schlaglöcher, Wellblech-pisten lacht der Toyota förmlich. Da bügelt er drüber, als wäre es die Autobahn - das schafft manche Luftfederung nicht. Noch erstaunlicher: Nichts klappert, rappelt, scheppert bei solchen Aktionen - absolut nichts ! Den einzigen Protest erhebt die Lenkung, wenn man mit unziemlichen 100 km/h über eine Schlaglochpiste jagt. Bei derart heftigem Schlechtwegebetrieb schlägt sie leicht hin und her. Sie ist ohnehin stark gedämpft und etwas schwer-gängig. Im Gelände ist der FJ Cruiser eine Wucht. Ultrakurzer erster Gang (4,2:1), dazu die kurze 3,9er-Achsübersetzung und eine mit 2,6 übersetzte Geländestufe. Das Ergebnis der Mathestunde: 41,8:1. Das ist die Gesamtuntersetzung - und die liegt ganz weit vorn in der Geländewagenwelt. Mit so etwas braucht man keine Automatik mehr (die gibt es gegen Aufpreis), um im Schneckentempo Felsen zu erklimmen. Obendrein ist nämlich auch noch die Verschränkung trotz vorderer Einzelradaufhängung erstklassig. Und wenn das alles nicht reicht, hilft ein Knopfdruck - Sperre hinten. Wie sehr die Entwickler ans Gelände gedacht haben, zeigen auch der massive Metall-Unterfahrschutz und der Knopf, mit dem sich die Kupplungssperre zum Anlassen abschalten läßt. So kann auch am Hang mit eingelegtem ersten Gang gestartet werden. Vorbildlich ! In unserem Testgelände gab es bisher jedenfalls kaum ein Fahrzeug, das im Serientrimm hätte folgen können. Autobahn geht auch, wenn man möchte: Erst gibt´s richtig Vortrieb, bei Tempo 180 wird dann sanft abgeregelt. Die Windgeräusche halten sich dabei in Grenzen, richtig laut wird es im FJ Cruiser nie. Außer vielleicht, wenn die Soundanlage bemüht wird, die mit einem fetten Subwoofer den Innenspiegel zum vibrieren bringt. 4Wheel Fun ist jedenfalls so angetan von diesem Auto, das im nächsten Heft der zweite Test folgt: ein FJ Cruiser mit Autogas-Umbau - im Betrieb günstiger als ein Diesel."

Quelle: 4Wheel Fun Internet
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