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Toyota FJ Cruiser

Aus Liebe zur Tradition
"Aufregende Designstudie, braves Serienmodell. Oft haben die Concept Cars mit den darauf folgenden Serienmodellen nur den Namen gemein. Beim Toyota FJ Cruiser ist das anders - er ist ebenso spektakulär wie die Studie, die Anfang 2004 das Scheinwerferlicht der Messewelt erblickte. Offiziell wird er zwar nicht nach Deutschland kommen, einzelne Exemplare finden ihren Weg aber über freie Importeure zu uns. Den FJ Cruiser mit einem Hummer zu vergleichen - wie es viele tun - ist fast ein Frevel. Schließlich surft der FJ nicht auf der modischen Hummer-Welle, sein Design lehnt sich vielmehr an den ehrenwerten Land Cruiser-Urahn J4 aus den früheren sechziger Jahren an. Allerdings wirkt der FJ Cruiser deutlich stämmiger. Das liegt zum einen an den monströsen 265/70R17-Reifen und an der geduckten Silhouette mit schmalen Fenstern und der senkrecht stehenden Frontscheibe. Während das Concept Car auf einer modifizierten Plattform des US-Pick-Ups Tacoma aufgebaut wurde, basiert die Serienversion des FJ Cruiser auf dem Leiterrahmen des Land Cruiser J12 - beste Geländegene sind dem FJ aslo in die Wiege gelegt. So kann man den vorn wie hinten schraubengefe-derten FJ Cruiser optionel auch mit einer Hinterachssperre ausrüsten. Serienmäßig ist hingegen die in das elektronische Stabilitätsprogramm (VSC) integrierte Traktionskontrolle. Wer einen Permanent-Allrad will, muss bei der Bestellung ganz genau aufpassen: Den gibt es nur beim Schaltgetriebe, der Automatik-FJ muss mit einem schlichten Zuschalt-Allrad ohne Mittel-differenzial auskommen. Immerhin ist die Geländereduktion (2,57:1) serienmäßig. Im Gelände ist der FJ Cruiser ebenso fähig wie ein Land Cruiser, alle gefährdeten Bereiche am Unterboden sind gut geschützt - ganz besonders mit dem aufpreispflichtigen Unterfahrschutz, der aber leider die Bodenfreiheit auf 21 Zentimeter begrenzt.Weniger robust: die Stoßfänger aus kratzempfindlichem, lackiertem Kunststoff. Unter der breiten Motorhaube ist der FJ Cruiser ein echter Ami mit zündkerzengesteuertem Verbrennungsprozess. Ein sattes Brabbeln folgt auf den hell kichernden Anlasser. Ein "Klack-klack-klack" begleitet den Weg des zylinderförmigen Automatikhebels von P über R und N nach D. Die Fünfstufenautomatik bemüht sich, die Drehzahl niedrig zu halten, sie scheint zu hören, dass der Vierliter-V6 da am schönsten gluckert. Um alle 239 PS zu mobilisieren, muss der Motor die Kurbelwelle freilich etwas öfter drehen, 5200 Mal pro Minute, um genau zu sein. Dann stört die lange Getriebeüber-setzung die Schaltsprünge sind groß. Dennoch erreicht der FJ Tempo 100 in unter neun Sekunden. Sportliche Fahrweise macht ihn aber richtig durstig: Er genehmigt sich dann 20 statt der sonst üblichen 14 bis 15 Liter. Das Land Cruiser-Fahrwerk ist komfortabel, die gut geführte hintere Starrachse ist zwar onroad durch ihr Trampeln stets als solche erkennbar, den Gesamteindruck eines gut abgestimmten Fahrwerks stört das aber nicht. Großes Lob gebührt Toyota für den Mut, auch dem Serien-FJ gegenläufig öffnende Türen zu verpassen. Diese Türen sind zwar ein nettes Stilelement, aber leider nicht immer praktisch. Man kann sehr bequem seinen Mantel auf der Rückbank ablegen, Fondpassagiere aber haben es schwieriger: Die Türöffnung ist nicht groß und zudem muss man sich fast auf allen vieren zu der weit von der Tür entfernten Sitzbank vortasten. Die nach links öffnende Hecktüre macht den Weg zu einem brauchbaren Gepäckabteil frei. Der Fahrerplatz ist übersichtlich, die Bedienung logisch. Schön: Zahlreiche Ablagen und Cupholder helfen, Ordnung zu halten. Schade: Statt Alu-Applikationen gibt´s billiges Plastik. Interessant ist vor allem der Preis des FJ Cruiser: Je nach Dollarkurs und Importeur startet der FJ bei 33.000,- €(Büsching, Tel.: 04271-9345-0)und ist damit etwa genauso teuer wie das Land Cruiser-Basismodell. "

Quelle: 4Wheel Fun Internet
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