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Ford Mustang GT Coupe 2005

"Aus seiner begnadeten Feder (na ja, wohl eher Maus...)stammen auch der New Beetle und der ebenfalls sehr gelungene Retro-T-Bird. Mit dem neuen Mustang GT wird bewußt versucht in die Fußstapfen dessen Urahnen der ersten Generation zu treten. Er soll nicht nur das Flair der 60s in die aktuelle Zeit transferieren, sondern auch die direkte Fortsetzung einer Legende sein. Die Rechnung ist ganz gut aufgegangen - kurz nach Verkaufsstart konnte man bei ebay sofort lieferbare Exemplare für 10.000,- $ über dem Listenpreis finden. Der Kultstatus war quasi vorprogrammiert. Mays erreichte dies durch das gut getroffene, an die 66er GT Fastback-Version angelehnte Design und die Besinnung auf alte Werte: Fette Performance. sportliches Fahrfeeling, cooler Auftritt, moderater Preis! The real Pony is back! Bei der Karosse wurden keine großen Experimente gemacht. Die Hauptcharakterzüge, wie die Linienführung, die dreigeteilten Heckleuchten und die tiefen, grimmig wirkenden Augenhöhlen vorn, wurden von der Originalvorlage in leicht modernisierter Form übernommen. Lediglich die filigranen Chromstoßstangen und die "Kiemen" in der C-Säule vermisst man (letztere sind als Zubehörabdeckungen schon erhältlich...). Die höhere Gürtellinie, die deutlich geneigtere Windschutzscheibe und der Heckspoiler verleihen dem neuen GT-Pony eine noch sportlichere Note. Heart of the Pony Auch was die Party unter der Motorhaube angeht, kann der neue Mustang GT sauber mit der 1. Generation mithalten. 300 PS / 434 Nm sind Werte, die auch 1966 für den nötigen Respekt auf der Straße gesorgt hätten. Der 4,6 l V8 erzeugt nicht nur geräuschkulissenmäßig eine Gänsehaut. Bei ins Bodenblech gekicktem Gaspedal brüllt er nicht nur zornig den huttragenden Rentner in seinem zumindest markenverwandten Sierra neben einem an der Ampel an, sondern stanzt dem Gaspedalbediener auch mit einem gründlichen Ruck das gelochte Leder des sportiv geformten Schalensitzes in den Rücken. Jau - so macht Neuwagen fahren Spaß! Mehr noch, wenn man den in der Mittelkonsole befindlichen "TCS"-Schalter (Traction Control System) drückt und diesen neumodischen Quatsch abschaltet. Nun kann man nämlich verräterische schwarze Streifen auf dem Asphalt hinterlassen und den Sierra-Opa im "Nebel des Reifens" verschwinden lassen. Bei abgeschalteter Traktionskontrolle werden auch amtliche Drifts möglich, so dass auch der gern gezogene "Steve McQueen/Bullit-Verfolgungsjagd-Vergleich" tatsächlich zum Tragen kommt. Alles in allem ist der Mustang Fahrspaß pur, wenn auch er nicht gerade für Serpentinenrallyes konzipiert ist. Bei schnellem und andauerndem Richtungswechsel wird´s etwas holperig - aber dafür ist man definitiv der King auf dem Boulevard und der Autobahn! Innere Werte Das Interieur spiegelt die alte Mustang-Ideologie wieder: Viel Wumms, wenig Dollars! Wer hier Qualitäten eines Untertürkheimer Sternenmobils erwartet, ist ganz klar im falschen Film! Die verwendeten Materialien wirken teilweise doch eher etwas low-budget-mäßig. Dafür gibt´s eine tolle Spielerei bezüglich der Armaturenbeleuchtung: Man kann die Instrumente in nicht weniger als 125 verschiedenen Farbtönen beleuchten. Dem Golffahrer, dem allmählich von seiner grässlichen blauen Instrumentenbeleuchtung schlecht wird, dürfte das die Tränen in die Augen treiben. Auch gab man sich Mühe das etwas billig wirkende Hartplastik mit Alu-Applikationen abzusetzen. Das Design allerdings spricht für sich. Klassische chromeingefasste Rundinstrumente, die in tiefen Tunneln sitzen, und sogar die Beschriftung ist im 60s Style gehalten. Die farbliche Absetzung des Leders/Kunststoffs ist geschmacklich sportlich, wie der ebenfalls an alte Zeiten erinnernde T-Shifter der akkurat schaltenden 5-Gang Automatik. Überzeugend auch das werksseitig verbaute HiFi-System, das man aber auf Grund des geilen Motorgeräuschs eigentlich gar nicht wirklich braucht. Wie auch das alte Fastback Coupé ist der Mustang ein 2+2-Sitzer, was bedeutet, dass die hinteren Sitze nur für Kinder oder Zwerge geeignet sind. Ein Erwachsener durchschnittlicher Größe kan dort allenfalls in annähernder Embryonalstellung verharren... The Deal... Das faszinierendste neben Form und Leistung des neuen Mustang GT ist sein äußerst günstiger Kaufpreis. In den USA geht das heiße Pony mit V8 für schlappe 25.570,- $ über den Tisch. Die Sechszylinderversion, die im Übrigen 2/3 der Gesamtproduktion ausmacht, gibt´s sogar für unter 20.000,- $. Das neu in´s Rennen geworfene Convertible ist mit V8 für knapp unter 30.000,- "grands" zu haben. Bedauerlicherweise denkt der Ford-Konzern nicht über eine Vermarktung in Deutschland nach. Bei Grauimporteuren legt man im Schnitt 35.000 - 37.000,- E für das schicke V8 Coupé hin, was anhand der eheblichen Steuern, Verschiffungs- und Zollkosten immer noch akzeptabel ist. Bei Büsching Tuning in Sulingen bekommt man den V8er sogar schon für 33.800,- €. Wenn man bedenkt, dass man mit einem gut ausgestatteten Golf auch schon leicht in diese Preisregion vordringen kann, ist das vergleichsweise immer noch ein guter Kurs für solch ein extravagantes Gefährt mit 300 PS und "Kopfverdreh-Garantie"! Die Argumente sind also immer noch die gleichen, wie 1966... Technische Daten Ford Mustang GT Coupé 2005 Motor: V8 4,6 l/281 ci, eine Nockenwelle pro Zylinderbank, 3 Ventile pro Zylinder, Leistung: 224 KW/300 PS bei 5750 rpm, max. Drehmoment 434 Nm/4500 rpm Getriebe: 5-Gang Automatik Fahrwerk: Einzelradaufhängung vorn, mit Querlenkern und McPherson-Federbeinen, Starrachse mit Längslenkern, Panhardstab und Schraubenfedern Reifen/Räder: 17 Zoll Alufelgen mit 235/55R17 Preis: ab 33.800,- € "
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